22. Sep 2018
by manu

Kastanien-Waschmittel

© Manuela Ewers

Herbst ist Kastanien-Waschmittel-Zeit! 😀

Je mehr man selber macht, desto mehr VerpackungsmĂŒll kann man vermeiden…

Also einfach mal Kastanien-Waschmittel selber machen! 🙂
Das geht kinderleicht und ist auch noch kostenlos.
Die Kastanien einfach mit einem Messer vierteln, dann die Schale entfernen und mit einem guten Standmixer oder PĂŒrierstab weiter zerkleinern. (Achtung: Der Mixer oder PĂŒrierstab sollte darauf ausgelegt sein auch mit harten Lebensmitteln fertig zu werden… Wenn ihr nur einen Billigmixer habt, wird der mit Sicherheit dabei den Geist aufgeben.)
Anschließend kann man das flĂŒssige Kastanien-Waschmittel herstellen, indem man die kleingehexelten KastanienstĂŒcke fĂŒr eine halbe Stunde in Wasser einweicht. Die KastanienstĂŒcke werden abgesiebt und der FlĂŒssigkeit wird etwas Wasch-Natron hinzugefĂŒgt (damit die Waschmaschine nicht verkalkt). VoilĂĄ!

Die normal verschmutzte WĂ€sche wird tatsĂ€chlich sauber (vergleichbar mit herkömmlichen industriellen Waschmitteln) und riecht hinterher auch angenehm natĂŒrlich.

→ AusfĂŒhrliche Anleitung mit Mengenangaben auf smarticular.net


Auch eine coole Idee:
→ BĂ€llebad mit Kastanien statt PlastikbĂ€llen

21. Sep 2018
by manu

Die 40-Stunden-Woche

Ein interessanter Artikel ĂŒber die Relation zwischen der 40-Stunden-Woche und unserer Konsumfreudigkeit.
Ob da was dran ist?

[…] Der Achtstundenarbeitstag ist zu profitabel fĂŒr große Unternehmen, nicht nur wegen des Arbeitsumfangs, den Leute in acht Stunden schaffen können […] , sondern auch wegen der kauffreundlichen Öffentlichkeit. Wenn freie Zeit Mangelware ist, sind Leute eher bereit dazu, Geld fĂŒr sich auszugeben, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Außerdem lĂ€sst wenig freie Zeit sie außerhalb der Arbeit anspruchslos werden. […]
Quelle: businessinsider.de

Gesamten Artikel lesen auf
→ businessinsider.de

Und noch ein interessanter Artikel zum Thema Arbeit
→ „Ich arbeite, also bin ich“ (zeit.de)

30. Aug 2018
by manu

ReThinking: Smartphones!

© Manuela Ewers

Technik entwickelt sich stĂ€ndig weiter. JĂ€hrlich kommen unzĂ€hlige neue und besser ausgestattete Smartphones auf den Markt und im gleichen Zug landen unzĂ€hlige Alte auf dem MĂŒll, obwohl viele der Handybestandteile noch einwandfrei funktionieren…

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) empfiehlt daher defekte Smartphones zu reparieren oder gebrauchte GerÀte zu kaufen:
FĂŒr den Schutz von Umwelt und Ressourcen empfehlen wir, gebrauchte GerĂ€te zu kaufen, sie möglichst lange zu nutzen und SchĂ€den, zum Beispiel durch SchutzhĂŒllen oder Displayfolien, vorzubeugen. Defekte GerĂ€te sollten nach Möglichkeit repariert und andernfalls bei HĂ€ndlern oder Wertstoffhöfen abgegeben werden. Umweltzeichen wie der „Blaue Engel“ und Produktbewertungen von PrĂŒforganisationen wie Stiftung Warentest oder Öko-Test helfen, besonders umweltfreundliche GerĂ€te zu erkennen.
Quelle: duh.de

 

Die Alternative: Modulare Smartphones

FĂŒr diejenigen, die aber nun auf der Suche nach einem neuen UND nachhaltigen Smartphone sind, empfehlen sich modulare Smartphones, deren Komponenten einfach austauschbar und reparierbar sind!

Die Idee: PhoneBloks.

 

Fairphone

The Fairphone 2 is the first modular phone on the market. Designed for repairability, spare parts are available in our shop to battle anything life throws at it.

→ Fairphone2 (fairphone.com)
→ Fairphone Interview (lilligreen.de)

Aus einem Interview mit Bas van Abel (CEO und GrĂŒnder von Fairphone):
We operate in an environment where everything is driven by one thing: profit. If you try to do things differently you run into every single wall that this system has to offer. The short production cycles create an incredible amount of waste — but the whole industry is dictated by these cycles. […]
Phones are one of the most globalised products that we have — talking about producing them in a fair way requires nothing less than to debate globalisation and capitalism itself. There are no easy answers, but we have to have this debate.

Quelle: → medium.com
Das komplette Interview lesen:
→ „The more people demand ethical products, the more they will be produced globally“ (medium.com)

 

Puzzlephone

It’s the long­-lasting smartphone with three easy-to-change modules. (Like a puzzle. Except this is a phone.) Buying a new phone every time you drop it is now history. PuzzlePhone is reliable, upgradeable – ­even repairable!

→ Puzzlephone (puzzlephone.com)

 

Google’s Project Ara

Google hatte sich ebenfalls daran versucht ein modulares Smartphone auf den Markt zu bringen, ist aber daran gescheitert:
→ „Project Ara Cancelled“ (ReThink-Beitrag)

Ein Video-Kommentar des YouTubers „TechAltar“ erklĂ€rt, warum modulare Smartphones bisher nicht im Mainstream angekommen sind…
→ „Why Have Modular Smartphones Failed?“ (youtube.com)

 
ReThink, people!

29. Aug 2018
by manu

Plastic China


Ausschnitt aus der Dokumentation „Plastic China“ aus dem Jahr 2016.

Geld ist die treibende Kraft, weshalb diese Leute ein Leben im MĂŒll auf sich nehmen. Sie wollen sich und ihre Familien am Leben halten, aber mĂŒssen dafĂŒr erbĂ€rmlich stinkende „ArbeitsplĂ€tze“ in Kauf nehmen und ruinieren sich dabei ihre Gesundheit und ihre Umwelt.

Ein Flusslauf: FrĂŒher mit glasklarem, trinkbarem Wasser, vielen tummelnden Fischen und schneeweißem Sand; Heute mit verseuchtem, dreckigen Wasser, wenigen halb toten Fischen und plastikdurchsetztem Sand mitten in einer MĂŒlllandschaft…

Wer will da noch leben?
Soll das wirklich so weitergehen?

Auch wenn wir EuropĂ€er uns weit davon entfernt fĂŒhlen tragen wir doch eine große Mitschuld.
Wir sind es schließlich, die kaufen und kaufen als hĂ€tten wir nicht genug und die bedenkenlos alles wegschmeißen als gĂ€be es kein Morgen.
Wir mĂŒssen unbedingt weniger Plastik produzieren, weniger Plastikprodukte kaufen, weniger Plastik wegschmeißen!

ReThink, people!
 

Die komplette Doku gibt es beispielsweise auf Vimeo On Demand.

24. Aug 2018
by manu

Kleiderwelle Bielefeld

© kleiderwelle-bielefeld.de

In Deutschland werden jĂ€hrlich ca. 750.000 Tonnen Altkleider gespendet, gesammelt, sortiert und verwertet. In Bielefeld ĂŒbernehmen das fĂŒnf große karitative Einrichtungen: DRK, Bethel, ASB, Johanniter und Kolping. Gemeinsam mit dem Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld haben sie die Initiative „Mach die Kleiderwelle in deinem Schrank!“ gegrĂŒndet.
 
NatĂŒrlich benötigt so eine Initiative auch einen gemeinsamen Auftritt. Der zeigt sich durch die einheitliche Gestaltung der Altkleidercontainer, die an rund 160 StellplĂ€tzen im gesamten Stadtgebiet stehen. Sie unterscheiden sich lediglich durch die „Hausfarben“ der jeweiligen karitativen Einrichtung. Damit auch sichergestellt ist, dass die gespendeten Altkleider und Schuhe einem guten Zweck zugefĂŒhrt werden, haben sich DRK, Bethel, ASB, Johanniter und Kolping verpflichtet, die Verwertung transparent zu gestalten. DafĂŒr gibt es auch das Siegel des Umweltbetriebes. Dieses garantiert, dass die Textilien nach strengen Richtlinien verwertet werden.
 
Die erzielten Erlöse fließen wieder in die Arbeit der karitativen Einrichtungen zurĂŒck. So trĂ€gt jede Kleiderspende dazu bei, bedĂŒrftigen Menschen in Bielefeld zu helfen und soziale Zwecke zu fördern. Also, mach mit und mach die Kleiderwelle in deinem Schrank!

→ kleiderwelle-bielefeld.de

21. Aug 2018
by manu

Was gehört in welche Tonne??

© Manuela Ewers

Es ist wirklich manchmal zum Verzweifeln und wer soll sich den ganzen Kram auch merken? Doch MĂŒlltrennung ist wichtig, damit wertvolle Rohstoffe möglichst gut genutzt werden können und nicht alles in der MĂŒllverbrennung landet.

Leider können anscheinend Kommunen ihre eigenen MĂŒlltrennungsregeln aufstellen:
„Einige Gemeinden verweigern etwa die bundesweit geltende Sammlungspflicht fĂŒr BioabfĂ€lle“, sagt Peter Kurth, PrĂ€sident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE). Laut aktuellen Daten des Naturschutzbunds bieten 24 Kreise noch immer keine Tonne an trotz gesetzlicher Pflicht. Kommunen verwalten sich selbst und können aus der örtlichen NĂ€he heraus und unter BerĂŒcksichtigung der örtlichen Gegebenheiten Art und Umfang der getrennten Abfallsammlung nach konkreten Kriterien aus der Praxis festlegen.
Quelle: zeit.de

Weißt du welcher MĂŒll in welche Tonne gehört?

Zeit Online hat ein kleines Sortierspiel draus gemacht:
→ Gesamten Artikel lesen auf zeit.de

Der Artikel erschien in der Reihe MĂŒll-Schwerpunkt:
→ „MĂŒll-Schwerpunkt: Leben im Wegwerfmodus“

14. Aug 2018
by manu

Klimapositive StÀdte??

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass jeder von uns einen ökologischen Fußabdruck hinterlĂ€sst. Aber kann dieser Fußabdruck auch positiv sein? Und falls ja, wie soll das möglich sein?

Liverpool strebt dies mit Hilfe der Poseidon-Foundation an und will ein Blockchain-System einfĂŒhren, welches fĂŒr alle EinkĂ€ufe (wĂ€hrend der Kaufabwicklung) den Fußabdruck berechnet und automatisch die entsprechenden CO2-Kosten auf den Kaufpreis aufschlĂ€gt:

Die Mission der Poseidon-Stiftung ist es, die Art und Weise, wie weltweit mit CO2-Emissionen umgegangen wird, zu revolutionieren: Verbrauchern soll es ermöglicht werden, am Klimaschutz teilzuhaben, indem sie ihre tÀglichen EinkÀufe sofort ausgleichen.
 
Wenn ein Kauf getĂ€tigt wird, werden die CO2-Kosten dieses Produkts mit auf die Rechnung gesetzt und Poseidon wird in Echtzeit informiert. Die NGO verwendet diese Zahlung dann, um damit ihre eigenen Tokens zu kaufen, die wiederum gegen Emissionsgutschriften eingetauscht werden. Die Zahlung fĂŒr diese Emissionsgutschriften wird schließlich an Naturschutzprojekte geschickt und der Nutzer wird ĂŒber die Poseidon-App ĂŒber seinen jeweiligen Beitrag informiert. Der gesamte Prozess wird mithilfe der Blockchain ĂŒberwacht und verifiziert – und transparent gehalten.

reset.org

→ Gesamten Artikel lesen auf reset.org

9. Aug 2018
by manu

KreidezÀhne durch Weichmacher?

© DGZMK

Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der schmerzhaften Krankheit betroffen, die in der Alterstufe sogar hÀufiger auftritt als Karies. Etwa jedes dritte Kind hat KreidezÀhne.

Als mögliche Ursache kommen Weichmacher in Betracht (Bisphenol A), die unter Anderem ĂŒber die Nahrung aufgenommen werden und so in den Blutkreislauf gelangen.

Nach Möglichkeit sollen besonders Kinder und Schwangere Weichmacher meiden.

→ Artikel lesen auf utopia.de

8. Aug 2018
by manu

Haarseife

© Manuela Ewers

Duschgels und Haarshampoos sind ĂŒblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge kĂŒnstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute GrĂŒnde also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 3 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fĂŒhlten sich meine Haare sogar merkwĂŒrdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten kĂŒnstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen mĂŒssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fĂŒhlen sich dann wieder natĂŒrlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. FĂŒr jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schĂ€umen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttĂ€uscht war, was den SchĂ€umungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer NÀhe. Die VerkÀufer können euch da in der Regel gut beraten.

7. Aug 2018
by manu

Sommerzeit/Winterzeit-Umstellung abschaffen?

Auf Ersuchen vonseiten der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, des EuropĂ€ischen Parlaments und bestimmter EU-Mitgliedstaaten hat die Kommission beschlossen, das Funktionieren der derzeitigen Sommerzeitregelung der EU zu prĂŒfen und zu bewerten, ob sie geĂ€ndert oder beibehalten werden sollte.
 
In diesem Zusammenhang möchte die Kommission die Meinung der europĂ€ischen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, InteressentrĂ€ger und Mitgliedstaaten zur derzeitigen Sommerzeitregelung der EU und zu möglichen Änderungen dieser Regelung einholen.
 
Weitere Hintergrundinformationen zur Sommerzeitregelung gibt es auf der Webseite zur Konsultation.

→ Umfrage auf europa.eu ausfĂŒllen

Es kann noch bis zum 16. August abgestimmt werden.

5. Aug 2018
by manu

EDEKA testet Mehrwegdosen an Wurst- und KĂ€setheke

Endlich!

FĂŒr einen umweltbewussten Menschen, der auf Plastik verzichten möchte, ist es bisher immer ein Kampf gewesen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt an der KĂ€se- oder Wursttheke einzukaufen, da oftmals eigene Dosen hinter der Theke nicht akzeptiert werden. Aus hygienischen GrĂŒnden, wie es immer so schön heißt.

Jetzt hat sich EDEKA ein Mehrwegdosen-System ausgedacht, welches zunĂ€chst einmal in BĂŒsum (Schleswig-Holstein) getestet werden soll.

→ Artikel auf spiegel.de lesen

 
Fazit:
Wenn genĂŒgend Verbraucher immer wieder nachfragen, bewegt sich auch was… 😉