12. Jul 2018
by manu

Ich kaufe, also bin ich!

Sendung: Scobel – „Ich kaufe, also bin ich!“ (19. April 2018)

Menschen in Deutschland besitzen an die 10.000 Dinge: Warum wollen wir immer mehr haben? Was treibt uns an, immer mehr zu besitzen Und dabei Ressourcen in einer unverantwortlichen Weise zu verbrauchen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.

→ Doku in der 3sat Mediathek ansehen

31. Mai 2018
by manu

Brotbeutel statt Papiertüte

© Manuela Ewers

Auch wenn Papier besser biologisch abbaubar ist als Plastik, werden Brötchentüten einfach viel zu kurz genutzt, um den Aufwand der Herstellung wirklich zu rechtfertigen. Sinnvoller ist es diesen Papiermüll zu vermeiden, indem man wiederverwendbare Brotbeutel mit zum Bäcker nimmt.

„Wiederbelebt“ in Stuttgart stellt Kleidung aus Überschussware von anderen Textilunternehmen her und schont somit die Ressourcen. Für das Projekt „Raupe Immersatt“ haben sie Brotbeutel aus solchen Stoffresten z.B. von Hugo Boss hergestellt (Siehe Foto oben).
(1,5 Millionen Tonnen Textilien werden jährlich in Deutschland entsorgt: 1/4 unverarbeitete Rohstoffe, 3/4 fertige Kleidungsstücke)

→ Wiederbelebt
→ Raupe Immersatt
 

Wenn ein Brotbeutel für euch keine Lösung ist

Man kann die Papier-Brötchentüten auch als Mülltüte für den Bio-Mülleimer benutzen. Bio-Plastik-Müllbeutel sind für den Biomüll nicht geeignet:

In den meisten Kompostieranlagen dauert die Kompostierung des Biomülls nur sechs bis zehn Wochen – zu kurz für die Bioplastiktüten. Der Großteil der Kompostierbetriebe sortiert die Biokunststofftüten daher aus und führt sie der Restmüllverwertung, sprich den Müllverbrennungsanlagen, zu. Würden plötzlich alle Verbraucher auf die biologisch abbaubaren Beutel umsteigen, müssten die Abfallbetriebe aufwändig umrüsten.
Quelle: utopia.de

→ utopia.de
→ „Zu viel Plastik in der Biotonne“

27. Mai 2018
by manu

SaniFAIR? Oder die Abzocke mit dem Bon…

Früher gehörten Raststätten an Autobahnen dem Bund und die Toilettennutzung war kostenlos. Im Jahr 1998 wurden sie privatisiert in der Hoffnung auf gesunden Wettbewerb und eigentlich auch mit dem Ziel sanitäre Anlagen weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen: „Die Tank und Rast AG wird sich bemühen, die untentgeltliche Benutzung von sanitären Einrichtungen ganzjährig durchgehend (24 Stunden) sicherzustellen“ (aus dem Privatisierungsvertrag, 1998).

Doch mittlerweile hat Tank & Rast mit einem Marktanteil von 90% eine Monopolstellung im Bereich Raststätten und macht zudem ein riesen Geschäft mit den kostenpflichtigen Toiletten der Tochtergesellschaft Sanifair: Jährlich werden laut einer Schätzung der Zeitung „Die Welt“ Sanifair-Bons im Gesamtwert von ca 7,5 Millionen Euro nicht eingelöst. Und laut ZDF unterstützt man dadurch (ungewollt) sogar u.a. die Allianz (Versicherung) und den Staatsfond von Abu Dhabi.
Die „Bemühungen“ die unentgeltliche Benutzung sicherzustellen sind also am Kapitalismus gescheitert…
Aber nicht nur, dass man mit dem Toilettengang den Staatsfond von Abu Dhabi unterstützt und durch diese Bons mehr unnötiger Müll produziert wird, nein, die Kunden werden dazu verführt noch mehr zu konsumieren und am Ende mehr Geld auszugeben als sie es ohne den Bon getan hätten.

Zudem gibt es Sanifair-Toiletten nicht mehr nur in Autobahn-Raststätten, sondern auch in Bahnhöfen und Einkaufszentren wie z.B. der Kö-Galerie in Düsseldorf, dem DuMont Carré in Köln oder dem Gesundbrunnen-Center in Berlin.
 

Weiterführende Links

→ „Tanken, rasten, zahlen – Wie Raststätten Kasse machen“ (ZDF-zoom, 16. April 2014)
→ „Sanifair – Das Geschäft mit dem Geschäft“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Abzocke am Raststätten-WC: Wie Sanifair Toilettenbesucher ausnutzt“ (WDR, 8. November 2017)
→ „Tim Engartner – Staat statt Privat“ (2017)

Leider wurde der mega peinliche Sanifair-Werbespot von vor 2 Jahren bereits überall entfernt, weshalb man sich nur noch Parodien davon ansehen kann:
→ „Werbedreck – Sanifair“ (youtube.com)

Alternativen zu kostenpflichtigen Toiletten:
→ die-nette-toilette.de

25. Mai 2018
by manu

PRO Baumschutzsatzung

© ttbielefeld.de

Wir wollen einen besseren Schutz für unsere Bielefelder Bäume. In den letzten Jahren hat es zu viele, aus unserer Sicht absolut unbegründete, Fällungen gegeben. Ersatzpflanzungen fanden in den meisten Fällen nicht statt. Das kann so nicht weitergehen. In einem breiten Bündnis werben wir für die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung für Bielefeld. Und JEDE*R kann mitmachen. Unterschriftenlisten stehen hier zum DOWNLOAD bereit.
Quelle: gruene-bielefeld.de

Eine gemeinsame Aktion von:
BUND Bielefeld | B´90/Die GRÜNEN Bielefeld | grüne hochschulgruppe*offene liste | Initiative gegen die B66n | DIE LINKE. Bielefeld | Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgebung e.V. | Obst-Arboretum Olderdissen | pro grün | Runder Tisch URBAN GARDENING Bielefeld | step outside / Redaktionsbüro für Garten & Natur | Transition Town Bielefeld | Wählergemeinschaft Bürgernähe

Weitere Infos:
→ Blanko-Unterschriftenliste zum Download (gruene-bielefeld.de)
→ BAUMSCHUTZSATZUNG FÜR BIELEFELD (gruene-bielefeld.de)

24. Mai 2018
by manu

Verbraucher sind verpackungsmüde

„Wohin mit dem Verpackungsmüll?“ – diese Frage wird immer aktueller – nicht nur vor dem Hintergrund des wachsenden Online-Versandhandels. Seit Supermärkte ihre kostenlosen Plastiktüten ausmustern bzw. diese nur noch gebührenpflichtig anbieten, ist der Abfall durch Plastiktüten immerhin rückläufig. So wurden 2016 statt 5,6 Milliarden noch 3,6 Milliarden Plastiktüten verbraucht.
 
Ein hoffnungsvoller Ansatz, doch reicht diese Maßnahme bei weitem nicht aus, um zu verhindern, dass Plastikteile die Ökosysteme belasten. Zahlreiche Studien weisen seit Jahren auf den wachsenden Plastikmüll in den Ozeanen hin. Unterdessen versuchen Umweltverbände mit Appellen an die Politiker der Plastikflut Einhalt zu gebieten.

Quelle: heise.de

Gesamten Artikel lesen:
→ heise.de

→ Übersicht aller Unverpackt-Läden

23. Mai 2018
by manu

Plastic everywhere!

© SAGE SZKABARNICKI-STUART

Microplastics have been found everywhere in the ocean that people have looked, from sediments on the deepest seafloor to ice floating in the Arctic—which, as it melts over the next decade, could release more than a trillion bits of plastic into the water, according to one estimate. On some beaches on the Big Island of Hawaii, as much as 15 percent of the sand is actually grains of microplastic.
Source: nationalgeographic.com
→ „We made plastic. We depend on it. Now we’re drowning in it.“
 

More than 40 percent of plastic is used just once, then tossed.
Source: nationalgeographic.com
→ „10 shocking facts about plastic“

21. Mai 2018
by manu

Eis selbermachen

© Manuela Ewers

Wenn man etwas selber macht, weiß man nicht nur welche Zutaten drin sind und kann das ein oder andere austauschen, man kann auch unendlich viel Verpackungsmüll dabei sparen!

Außerdem ist es fast unmöglich im Supermarkt Eis zu kaufen, welches nicht von Nestle oder Unilever hergestellt wird… Ein Grund mehr es mal selbst zu mixen! 🙂

Hier also mein Lieblingseis-Rezept!
(Zubereitungszeit: 5 Minuten // Gefrierzeit: 2+ Stunden)

2 (reife) Bananen
125ml Joghurt (auch Hafermilch oder Ähnliches)
2 EL Kakaopulver
1/2 msp. Vanille-Extrakt
Zucker, Erdnussmus und Salz nach Belieben

Danke an Maike, Sabrina, Boray, Tanja und Boris für das tolle Geburtstagsgeschenk!! 🙂

 

16. Mai 2018
by manu

Muffins backen ohne Förmchen

© Manuela Ewers

Eine Alternative zu Papierförmchen sind Aufstrich-Gläser.
Ich verwende gerne die, die innen nicht abgerundet sind, sondern einen geraden Rand haben.

Nach dem Backen kann man die Gläser direkt wieder mit dem Deckel verschließen. Das hat den großen Vorteil, dass das Gebackene länger frisch bleibt, weil sich beim Abkühlen ein Vakuum bildet.

9. Mai 2018
by manu

Vortrag: Tschüss Plastik!

© Transition Town Bielefeld

Veranstaltungstipp:

Tschüss Plastik!

Leben ohne Plastikmüll – geht das überhaupt?

Am 15.Mai 2018 um 19:30 Uhr
in der Bürgerwache Siegfriedplatz in Bielefeld
 


Veranstaltungsbeschreibung

Lena Vanessa Niewald hat’s probiert. Eine Woche hat sie versucht, so wenig Plastikmüll zu produzieren, wie möglich. Dabei ist ihr bewusst geworden, dass fast alle Lebensmittel, Hygieneprodukte und Co., die sie bislang verwendet hat, in Plastik verpackt sind. Von Ihren Erfahrungen bei diesem Alltagsexperiment wird sie in der Bürgerwache berichten.

Erster Schritt bei Lena Niewalds Experiment: Raus damit! Aber woher bekommt man überhaupt plastikfreie Produkte? Zahnpasta? Haarshampoo? Nudeln? Joghurt? Lena Vanessa Niewald lernt zu verzichten, wird erfinderisch und muss sich eingestehen, dass die Gesellschaft noch ziemlich weit weg ist von einem Leben ohne Plastik.

Die Referentin Lena Vanessa Niewald ist 24 Jahre alt und Volontärin bei der Neuen Westfälischen Zeitung. Für eine Themenwoche hat sie sieben Tage lang versucht, Plastikmüll zu vermeiden und ist dabei ziemlich schnell an ihre Grenzen gestoßen. Ihre Erfahrungen hat sie jeden Tag in einem Artikel festgehalten. Darüber hinaus hat sie Menschen getroffen, die sich dafür einsetzen, Müll zu reduzieren. Am Ende der Woche passte ihr angesammelter Müll tatsächlich in ein kleines Weckglas.

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Ein Beitrag aus der Transition Town Bielefeld Vortragsreihe „Die Zukunft in/für Bielefeld“, jeden 3. Dienstag im Monat in der Bürgerwache

Ort: Bürgerwache Siegfriedplatz, Rolandstraße 16, 33615 Bielefeld

Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen!

9. Mai 2018
by manu

Verpackungs-Armageddon

© watson.de//gavin karlmeier

watson.de packt aus.

Neben den Ferrero Küsschen findet ihr dort noch andere unnötig viel verpackte Lebensmittel:
→ watson.de
 

Hersteller kontaktieren

Für alle, die Ferrero gerne mitteilen möchten wie unerwünscht dieser überflüssige Verpackungsmüll ist:
→ Hier der Kontakt

Nicht vergessen:
Es gibt auch die „Replace Plastic App“, mit der ihr Herstellern mitteilen könnt, dass ihr das eingescannte Produkt gerne plastikfrei haben möchtet.