24. Mrz 2019
by manu

Küchenhänger

Küchengarderobe © rethink-recycle.net

Dieses praktische und einzigartige Produkt meiner Fantasie entstand vor einiger Zeit in einem Upcycling-Workshop bei den Schrottwichteln in Bielefeld.
→ Die Schrottwichtel

Es besteht aus einem mit Buchseiten verziertem Brett, zwei Koffergriffen und einem Harkenkopf.

Für mich war wichtig nicht einfach nur ein Deko-Objekt zu erstellen, sondern etwas, das hinterher auch für mich wieder einen praktischen Nutzen hat. Ich finde, das ist mir gelungen: Der Küchenhänger ist täglich in Gebrauch! 🙂

16. Mrz 2019
by manu

WEtell – nachhaltiger Mobilfunk

„WEtell ist der Wandel im Mobilfunk. Wir sagen: Schluss mit dem Raubbau an unserem Planeten, dem Datenmissbrauch und der Täuschung von Kunden! WEtell bietet konsequent nachhaltige Mobilfunktarife und setzt neue Standards: Klimaschutz, Datenschutz, Fairness und Transparenz – damit sich etwas ändert. Wir sind überzeugt: Die Zukunft geht uns alle etwas an! Du. Wir. WEtell.“

startnext.com

Jetzt die Crowdfunding-Aktion auf Startnext unterstützen:
→ startnext.com
→ wetell-change.de

5. Mrz 2019
by manu

Mehrweg überall

Orange leuchtende Rolltreppe an der Zeche Zollverein © rethink-recycle.net

Bei „Mehrweg“ denkt man meist zuerst an Getränkeflaschen. Eventuell auch noch an den Coffee-To-Go-Becher…
Dabei muss sich Mehrweg nicht nur auf den Bereich der Getränke beziehen, denn es gibt zahlreiche Beispiele aus der Konsumwelt, die sich durch Mehrfach-Nutzung von Transportverpackungen bemühen Müll/Rohstoffe/Energie einzusparen und dadurch die Umwelt zu schützen.

Vor kurzem machte vor allem ein Herforder Schlagzeilen mit seiner „neuen“ Erfindung: Der Mehrweg-Pizzabox.
→ „Pizza ohne Müll: Deutscher Jung-Unternehmer erfindet Pizzakarton-Alternative“ (utopia.de)

Es wurde überall berichtet: Lokalpresse, zahlreiche Artikel im Internet und sogar namhafte Radio- und Fernsehsender.

Da wundert man sich doch ein wenig, denn NEU ist die ganze Sache nicht:

  • Seit Urzeiten (25 Jahre?) liefert Kai’s Pizza in Karlsruhe ausschließlich per Fahrrad und in Mehrweg-Metall-Hot-Boxen (kais-pizza.com)
  • Vor ca. 10 Jahren hat Mombo’s Pizza in Kalifornien begonnen wiederverwendbare Pizza-Boxen einzusetzen (YouTube), welche von DMS Innovation hergestellt wurden (dmsinnovation.com)
  • Die Idee zu „The Pi Pan“ von good news reuse aus rostfreiem Stahl gibt es auch schon seit 2011 (goodnewsreuse.com)
  • Selbst die Italiener haben seit 2017 eine MichelAngelo Metal Box 😉 (YouTube)
  • Die DaVinci Box Company hat seit 2018 wiederverwendbare Pizza-Boxen im Angebot (davincipizzabox.com)

Aber genug von Pizzen…

Auch für anderes Take-Away-Essen gibt’s Mehrweg-Behältnisse:

Oder Mehrweg im Onlineversand:

→ Mehr Mehrweg

9. Feb 2019
by manu

Das Wegwerfwindel-Problem

Original title:  Couchorama - Wickeln, Windeln, wegwerfen
Director:  Jacqueline Farmer
Year:  Frankreich, 2011

Eine Arte-Dokumentation über die Auswirkungen des Wegwerfwindel-Konsums, die Geschichte der Windel, Baby-Hygiene in anderen Kulturen und mögliche Wegwerfwindel-Alternativen.

Interessanter Fakt:
Im Schnitt produziert ein Kind in den ersten 2,5 Lebensjahren 700kg Abfall…

Siehe auch:
→ „Windel(frei)“ (geborgen-wachsen.de)

27. Jan 2019
by manu

Platzmangel in der Küche?

Marmeladengläser als Aufbewahrung am Regal anbringen

© Yvonne JustNicht mehr lange! Schraubgläser können Abhilfe schaffen…

Einfach den Deckel mit einer Schraube unter einem Regal befestigen. Anschließend das Schraubglas befüllen und in den Deckel eindrehen.
Voilá! Zusätzlicher Stauraum.

Dadurch, dass die Gläser durchsichtig sind, behält man auch leicht den Überblick.

Danke, Yvonne!

21. Jan 2019
by manu

Haarseife

Haarseife © rethink-recycle.net

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 3 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

First published: 22. Januar 2016
5. Jan 2019
by manu

Schluss mit dem Müll durch Kaffeekapseln



→ Unterzeichne die Petition! (change.org)

Ja, das Aluminium der Kaffeekapseln kann theoretisch zu 100% recycelt werden.

Der Haken:
Nestlé verwendet für seine Kapseln kein Recycling-Aluminium, sondern neu gewonnenes Aluminium.

Aber Aluminium ist in der Herstellung sehr energieintensiv. Und Sie setzen für die Kapseln ja kein recyceltes Material ein.
Hertlein: Für die Lebensmittelverpackung wie zum Beispiel Senftuben, Deckel von Joghurtbechern und auch Kaffeekapseln wird in der Tat frisches Aluminium mit einem hohen Reinheitsgrad benötigt. Im Moment gibt es dazu keine Alternative: Immer dann, wenn es um Verpackungen von Nahrungsmitteln geht, muss man abwägen zwischen Produktschutz und -funktionalität im Sinne des Verbrauchers und ökologischen Aspekten. Aber das recycelte Aluminium kann natürlich für andere Alu-Produkte verwendet werden. „

nestle.de
→ „Die Kaffeekapseln von Nespresso können zwar rezykliert werden. Aber bestehen die Kapseln selbst auch aus rezykliertem Aluminium?“ (daslamm.ch)

Zur Erinnerung

Es gibt auch wiederverwendbare Kaffeekapseln:
→ Beiträge zu Kaffeekapseln im ReThink-Blog

2. Jan 2019
by manu

Neues Jahr, neue Aktionen

Das Jahr ist jung und viele von euch haben noch ein paar Tage Urlaub.

Zeit, um zu schauen, wo man aktiv werden kann! 🙂


Termine und Aktionen in Bielefeld

→ After-Silvester Aufräumen (Heute! Greenpeace Bielefeld)
→ Transition Town Bielefeld Kalender
→ Terminkalender des NABU Bielefeld
→ Umwelt-Touren in Bielefeld
→ Bielefelder NaturSchule
→ Veranstaltungen des Welthaus Bielefeld
→ Ehrenamtliche Arbeit im Welthaus
→ Programm des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V.

Weitere

→ Kleine Taten e.V. Kalender (Umkreis Soest)
→ Kalender des Eine-Welt-Netzes NRW
→ Termine der NRW-Stiftung
→ Termine des BUND (deutschlandweit)
→ One Billion Rising (deutschlandweit)

30. Dez 2018
by manu

Sind wir wirklich Schuld?

Ende Oktober habe ich hier ein Video von Moritz Neumeier gepostet:
→ „Wir sind Schuld!“

Darin beschreibt er, dass nicht nur Großkonzerne an der zunehmenden Vermüllung und Umweltbelastung Schuld sind, sondern dass wir als Konsumenten Einfluss darauf haben, was wir kaufen, und somit auch darauf, was Unternehmen produzieren. Nach dem Motto: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Dem Stimme ich weitestgehend zu.
Wir haben als Verbraucher wirklich einen gewissen Einfluss und können durch unser Konsumverhalten bis zu einem bestimmten Maße positive Veränderungen bewirken.

Allerdings ist die Situation wesentlich komplexer und es gibt meiner Meinung nach drei grundlegende Hindernisse, die der ersehnten positiven Veränderung massiv im Wege stehen:

  • Menschen sind tendenziell träge.
  • Großkonzerne sind tendenziell geldgeil.
  • Die Politik tanzt tendenziell nach der Pfeife der Großkonzerne.

Selbst wenn der träge Durchschnittsmensch sich irgendwann dazu durchgerungen hat zu einem Ökostromanbieter zu wechseln, Plastik im Supermarkt zu vermeiden, mehr den öffentlichen Nahverkehr statt das eigene Auto zu nutzen, weniger Fleisch zu essen und so weiter und so fort… Selbst dann können wir noch nicht davon ausgehen, dass die positiven Veränderungen, die wir uns durch die Verhaltensumstellung erhoffen, ausreichen werden, um den Klimawandel und die Vermüllung der Umwelt aufzuhalten.
Außerdem dauert es viel zu lange Menschen von dem positiven Effekt zu überzeugen und „umzugewöhnen“.

Und mal ganz ehrlich:
Welcher normale Mensch mit einem 30- bis 40-Stunden-Job und/oder fulltime Familie bei durchschnittlich suboptimalen finanziellen Verhältnissen und steigendem Stress-Level hat Bock sich in der spärlich gesäten Freizeit Gedanken über nachhaltigere Alternativen zu den bisher gekauften konventionellen Produkten zu machen?
Denn dabei gibt es wirklich verdammt viele Dinge zu bedenken:
Ist es sinnvoller FairTrade- oder Bio-Produkte zu kaufen, wenn man vor die Wahl gestellt wird? Ist der FairTrade-Bio-Schokoaufstrich auch noch nachhaltig, wenn Palmöl drin ist? Darf ich die regionale Bio-Salami in der Plastikverpackung kaufen? Ist die Ökobilanz einer Papiertüte wirklich besser als die einer Plastiktüte? Ist das Elektro-Auto tatsächlich eine gute Alternative, wenn die Herstellung und Entsorgung eines Lithium-Ionen-Akkus so problematisch ist?

So könnte das mit den Fragen ewig weitergehen.
Und so muss sich jeder einzelne Konsument mühsam über das Für und Wider eines jeden Produktes informieren, wenn er einen positiven Einfluss ausüben möchte.
Die Politik und die Großkonzerne haben alle Verantwortung an den Verbraucher abgegeben.

Weshalb müssen wir die Müllabfuhr bezahlen, wenn es die Konzerne sind, die Müll im Übermaß herstellen? Wären die Produkte langlebiger/hochwertiger und anders verpackt (z.B. im Pfandbehälter oder unverpackt), dann hätten wir kaum Müll.

Warum müssen wir für umweltfreundlichere E-Autos mehr bezahlen als für dreckige Diesel? (Mit bestem Dank an die Autolobby)
Und warum wird der Nahverkehr immer unbezahlbarer?

Warum ist FairTrade nicht Standard? Wollen wir nicht alle fair für unsere Arbeit bezahlt werden?
Weshalb ist Bio nicht Standard?
Warum werden bekanntermaßen umweltschädliche und menschenunwürdige Produktionsweisen nicht automatisch mit hohen Geld- und Gefängisstrafen belegt?
Warum dürfen sich Unternehmen Wasserquellen aneignen und das dort geschöpfte Wasser überteuert verkaufen?

Unterm Schlussstrich dreht sich alles nur um eins:
Geld

Aus diesem Grund werden die Großkonzerne nicht von selbst auf die Idee kommen nachhaltiger zu handeln: Sie wollen Profit machen. Das ist ihr einziges Ziel. Sie investieren Unsummen in Werbung, die uns gekonnt weis macht, dass wir Dinge haben wollen, die wir gar nicht brauchen. Sie bauen Sollbruchstellen in Geräte ein, so dass diese schneller als nötig kaputt gehen, nur damit wir weiter kaufen und kaufen und ein paar Wenige an der Spitze in Geld schwimmen können.

Eigentlich müsste die Politik einschreiten und die Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen schaffen. Jedoch stehen wirtschaftliche Interessen oftmals über allem anderen. So ist es beispielsweise populärer auf unendliches Wirtschaftswachstum zu setzen statt der Realität ins Auge zu blicken und den endlichen Planeten zu sehen, der aktuell total heruntergewirtschaftet wird.

Anstatt die Schuld auf den Einzelnen abzuwälzen und dem Verbraucher unentwegt ein schlechtes Gewissen zu machen, sollten die Produzenten mehr in die Verantwortung genommen werden und sich für nicht-nachhaltiges Wirtschaften rechtfertigen müssen.

Doch wie kann man das erreichen?
Meiner Meinung nach reicht es nicht aus, dass der Verbraucher sich umweltfreundlich verhält. Es ist zwar wichtig und ein guter Anfang, aber genauso ist es unbedingt notwendig, dass die Politik gewisse Dinge ändert.

Deshalb müssen wir die Politik stärker darauf aufmerksam machen! Mehr auf die Straße gehen! Öfter auf Missstände hinweisen und nicht so schnell locker lassen!

Und wer ist nun schuld?
Antwort: Wir alle (Politik, Konzerne, Konsumenten, …). 

Wir sollten uns also nicht unnötig an Schuldzuweisungen aufhalten, sondern lieber die Energie darauf verwenden die Welt positiv zu verändern!

„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

Die Ärzte

ReThink, people!

22. Dez 2018
by manu

Briefmarken für Bethel

Bild von verschiedenen gestempelten Briefmarken auf einem Schreibtisch © rethink-recycle.net

Ihr bekommt hin und wieder noch Post auf die altmodische Art? Sammelt die Briefmarken und schickt sie nach Bethel! So helft ihr unter anderem Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen!

Beim Ausschneiden der Marken solltet ihr unbedingt darauf achten einen Rand von ca. 1cm um die Marke zu lassen, um die Marke nicht zu beschädigen.

Die Marken schickt ihr an diese Adresse:
Briefmarkenstelle Bethel
Quellenhofweg 25
33617 Bielefeld
 

Gemeinsam sammeln

Weil es gemeinsam mehr Spaß macht: Sammeln kann man z.B. auch als Schulklasse, KiTa-Gruppe, Gemeinde, Bürogemeinschaft oder Ähnliches.
In einigen Supermärkten, Drogerien oder Bäckereien stehen auch Sammelbehälter, wo man kleinere Mengen einwerfen kann, so dass du sie nicht selbst wegschicken musst.
→ Standorte der Sammelbehälter
 

Du bist Sammler und möchtest keine Marken abgeben?

Auch kein Problem: Du kannst Bethel auch unterstützen, indem du gespendete Briefmarken dort kaufst. Aktuell gibt es sogar ein Weihnachtsangebot „3 für 2“:
→ Briefmarken bestellen

 
Mehr Informationen unter:
→ briefmarken-bethel.de

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