3. Nov 2018
by manu

Mit Evocco den ökologischen Fußabdruck verringern

Evocco App Logo © evocco.com

Evocco ist eine Art digitaler Einkaufsassistent, der dir in Form einer App helfen will deinen CO2-Fußabdruck zu verringern.
Die Entwickler haben sich dabei auf das Thema Ernährung beschränkt.

Durch die Dokumentation deiner Einkäufe (Abfotografieren der Kassenbons) werden die gekauften Produkte analysiert, dein persönlicher ökologischer Fußabdruck ermittelt und schließlich Tipps und Tricks geliefert wie du deinen Fußabdruck positiv beeinflussen kannst.

Aktuell wird Evocco in einer Beta-Version in Irland getestet und soll nächstes Jahr in Irland, Großbritannien und den Niederlanden eingeführt werden.

→ Ausführlicher Artikel auf reset.org
→ evocco.com

28. Okt 2018
by manu

FlowBie: In Bielefeld bewegt Dich was!

© rethink-recycle.net

Dem einen oder anderen sind sie vielleicht schon aufgefallen:
Die FlowBie-E-Roller!

Damit erweitert moBiel ab dem nächsten Jahr sein Angebot um eine umweltfreundliche E-Roller-Flotte in schickem Retro-Look.
Aktuell wird in der Pilotphase getestet, ob das erdachte Konzept richtig funktioniert. Daher seht ihr die Roller jetzt schon in der Stadt.

Ich habe schonmal Probe gesessen und finde es super! 🙂

→ Mehr Infos auf mobiel.de

15. Okt 2018
by manu

Recht auf Reparatur!

Wir fordern die EU auf, das Recht auf Reparatur umzusetzen, um Ressourcen zu schonen, das Klima zu schützen und Verbraucher*innen zu stärken. Die Politik muss den Zugang zu Ersatzteilen und Produktinformationen vereinfachen. Wir fordern außerdem ein Wahlrecht auf Reparatur im Garantie- und Gewährleistungsfall und faire und angemessene Bedingungen für alle Reparateure. […]
 
77 Prozent der EU-Bürger*innen wünschen sich, ihre Produkte reparieren zu können statt neue kaufen zu müssen. Reparaturkosten sind allerdings häufig zu hoch und Ersatzteile nur schwer zu bekommen, weil Hersteller sie nicht zur Verfügung stellen. Das liegt auch daran, dass die Reparaturfähigkeit von Produkten bisher gesetzlich nicht geregelt ist.

Quelle: campact.de

→ Petition unterschreiben (campact.de)

30. Aug 2018
by manu

ReThinking: Smartphones!

© rethink-recycle.net

Technik entwickelt sich ständig weiter. Jährlich kommen unzählige neue und besser ausgestattete Smartphones auf den Markt und im gleichen Zug landen unzählige Alte auf dem Müll, obwohl viele der Handybestandteile noch einwandfrei funktionieren…

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) empfiehlt daher defekte Smartphones zu reparieren oder gebrauchte Geräte zu kaufen:
Für den Schutz von Umwelt und Ressourcen empfehlen wir, gebrauchte Geräte zu kaufen, sie möglichst lange zu nutzen und Schäden, zum Beispiel durch Schutzhüllen oder Displayfolien, vorzubeugen. Defekte Geräte sollten nach Möglichkeit repariert und andernfalls bei Händlern oder Wertstoffhöfen abgegeben werden. Umweltzeichen wie der „Blaue Engel“ und Produktbewertungen von Prüforganisationen wie Stiftung Warentest oder Öko-Test helfen, besonders umweltfreundliche Geräte zu erkennen.
Quelle: duh.de

 

Die Alternative: Modulare Smartphones

Für diejenigen, die aber nun auf der Suche nach einem neuen UND nachhaltigen Smartphone sind, empfehlen sich modulare Smartphones, deren Komponenten einfach austauschbar und reparierbar sind!

Die Idee: PhoneBloks.

 

Fairphone

The Fairphone 2 is the first modular phone on the market. Designed for repairability, spare parts are available in our shop to battle anything life throws at it.

→ Fairphone2 (fairphone.com)
→ Fairphone Interview (lilligreen.de)

Aus einem Interview mit Bas van Abel (CEO und Gründer von Fairphone):
We operate in an environment where everything is driven by one thing: profit. If you try to do things differently you run into every single wall that this system has to offer. The short production cycles create an incredible amount of waste — but the whole industry is dictated by these cycles. […]
Phones are one of the most globalised products that we have — talking about producing them in a fair way requires nothing less than to debate globalisation and capitalism itself. There are no easy answers, but we have to have this debate.

Quelle: → medium.com
Das komplette Interview lesen:
→ „The more people demand ethical products, the more they will be produced globally“ (medium.com)

 

Puzzlephone

It’s the long­-lasting smartphone with three easy-to-change modules. (Like a puzzle. Except this is a phone.) Buying a new phone every time you drop it is now history. PuzzlePhone is reliable, upgradeable – ­even repairable!

→ Puzzlephone (puzzlephone.com)

 

Shiftphone

Eine deutsche Alternative zum Fairphone:
→ shiftphones.com
→ Test von utopia.de

 

Google’s Project Ara

Google hatte sich ebenfalls daran versucht ein modulares Smartphone auf den Markt zu bringen, ist aber daran gescheitert:
→ „Project Ara Cancelled“ (ReThink-Beitrag)

Ein Video-Kommentar des YouTubers „TechAltar“ erklärt, warum modulare Smartphones bisher nicht im Mainstream angekommen sind…
→ „Why Have Modular Smartphones Failed?“ (youtube.com)

 
ReThink, people!

First published: 15. September 2013
14. Aug 2018
by manu

Klimapositive Städte??

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass jeder von uns einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Aber kann dieser Fußabdruck auch positiv sein? Und falls ja, wie soll das möglich sein?

Liverpool strebt dies mit Hilfe der Poseidon-Foundation an und will ein Blockchain-System einführen, welches für alle Einkäufe (während der Kaufabwicklung) den Fußabdruck berechnet und automatisch die entsprechenden CO2-Kosten auf den Kaufpreis aufschlägt:

Die Mission der Poseidon-Stiftung ist es, die Art und Weise, wie weltweit mit CO2-Emissionen umgegangen wird, zu revolutionieren: Verbrauchern soll es ermöglicht werden, am Klimaschutz teilzuhaben, indem sie ihre täglichen Einkäufe sofort ausgleichen.
 
Wenn ein Kauf getätigt wird, werden die CO2-Kosten dieses Produkts mit auf die Rechnung gesetzt und Poseidon wird in Echtzeit informiert. Die NGO verwendet diese Zahlung dann, um damit ihre eigenen Tokens zu kaufen, die wiederum gegen Emissionsgutschriften eingetauscht werden. Die Zahlung für diese Emissionsgutschriften wird schließlich an Naturschutzprojekte geschickt und der Nutzer wird über die Poseidon-App über seinen jeweiligen Beitrag informiert. Der gesamte Prozess wird mithilfe der Blockchain überwacht und verifiziert – und transparent gehalten.

reset.org

→ Gesamten Artikel lesen auf reset.org

18. Jun 2018
by manu

Pangea Sun – Ein Modularer Laptop


(Ungeduldige können die ersten 1,5 Minuten überspringen… 😉 )

Pangea Electronics bringt bald einen modularen Laptop auf den Markt, um der enormen Müll-Industrie entgegen zu wirken.
→ pangeaelectronics.com
→ heise.de

Oder darf es ein modulares Smartphone sein? Die gibt es bereits zu kaufen:
→ Phonebloks, Fairphone, Puzzlephone & Co

First published: 22. März 2016
16. Jun 2018
by manu

Kai Löffelbein auf den Spuren unseres Elektroschrotts

CTRL + X
Sein jüngstes Buch erscheint in diesen Tagen im renommierten Steidl Verlag. Darin: afrikanische Männer, die im qualmenden Rauch der verbrannten Schrottkabel stehen, um das Metall im Inneren frei zu legen. Arbeiterinnen, die im chinesischen Guiyu ohne Schutz vor giftigen Gasen unsere Computerplatinen einschmelzen, um an das Restmaterial zu kommen. Die Stadt hat 150.000 Einwohner. Fast alle leben davon, den Elektromüll auszuschlachten, den unsere westliche Zivilisation ihnen liefert. Eine Elektroschrottmetropole, die das ganze Dilemma spiegelt.
Quelle: wdr.de

→ kailoeffelbein.com
→ WDR5-Sendung „Überleben im Elektromüll“ (wdr.de)
→ ewaste-trail.com
→ wired.com
→ „Kaufen für die Müllhalde“
→ Mehr zum Thema Elektroschrott

22. Mai 2018
by manu

Unabhängig von der Weltwirtschaft – Geht das?

© EFFEKT

Das 2016 gestartete ReGen-Projekt will in Almere in den Niederlanden ein Dorf errichten, welches durch geschlossene Kreisläufe völlig unabhängig von der Weltwirtschaft existieren kann.
Diesen Sommer ist es soweit und der erste Spatenstich soll gesetzt werden. Die Fertigstellung der ersten Häuser ist für Weihnachten 2018 geplant.

ReGen steht für regenerativ, d.h. für ein geschlossenes Kreislaufsystem. Zur Versorgung der Bewohner kommen hochmoderne Technologien zur Anwendung und bilden gemeinsam ein komplett autarkes System: Gebäude, die mehr Energie produzieren als verbrauchen, erneuerbare Energien und Energiespeicher, vertikale Gärten, Aquaponics, Wassermanagement- und Recyclingsysteme. Das effektive Zusammenspiel dieser Technologien, so glauben die Erfinder, könnte einige der Probleme lösen, die Bevölkerungwachstum, Urbanisierung und Ressourcenknappheit in Zukunft mit sich bringen werden.
Quelle: utopia.de

Ich bin sehr gespannt! 🙂

→ regenvillages.com
→ effekt.dk
→ utopia.de
→ newsgreen.net

20. Mai 2018
by manu

Ein 3D-Drucker aus Elektroschrott

© inhabitat.com

Ein westafrikanischer Erfinder hat aus Elektroschrott einen 3D-Drucker gebaut!

Das Müllproblem in Afrika ist bekannt. Fast jeder hat schon mal Bilder von den Müllbergen gesehen, die sich dort anhäufen, auf denen Kinder rumlaufen und mit Plastiktüten oder anderem Müll spielen, wo afrikanische Frauen und Männer auf der Suche nach wertvollem Müll sind, um davon ihr Leben zu finanzieren…

Kodjo Afate Gnikou aus West-Afrika hat eine Möglichkeit gefunden aus diesem alten Elektro-Schrott einen 3D-Drucker zu bauen, der für rund 100$ erhältlich ist.

→ inhabitat.com
→ ulule.com

First published: 13. Oktober 2013
9. Apr 2018
by manu

Precious Plastic

Dave Hakkens and his team make it possible for people to create new stuff from plastic waste!

One of the core goals of Precious Plastic is to offer people in developing countries ways to work with plastic waste as this resource is so freaking ubiquitous in their environments. We do this on a daily basis with our knowledge, technologies and platforms but sometimes we want to go a step further and give our full expertise and support by going in areas and set up plastic recycling workspaces- we call these projects Precious Plastic Pilot.
Quelle: davehakkens.nl

→ davehakkens.nl
→ preciousplastic.com
→ Precious Plastic at Work

3. Jan 2018
by manu

Domain-Transfer

Falls ihr heute vor verschlossenen ReThink-Recycle-Türen standet, so kam das durch den Transfer der Domain zu einem sozialeren und umweltbewussteren Provider.

Seit heute werden also diese Seiten mit Ökostrom betrieben:

ReThink everything!

5. Nov 2017
by manu

HTV Life – Ein Nachhaltigkeitssiegel

 

Es kommt leider immer häufiger vor, dass Hersteller ihre Erzeugnisse für eine beabsichtigt kurze Lebensdauer produzieren. Am liebsten sollen diese kurz nach der Garantiezeit ausfallen, um dann dem Kunden schnell wieder ein neues zu verkaufen. Hierdurch verspricht man sich wohl eine ernorme Umsatzsteigerung.

 

Möglich wird dies durch den Einbau von „geplanten lebensdauerbegrenzenden Sollbruchstellen“ wie zum Beispiel unterdimensionierten oder bewusst neben Hitzequellen platzierten Kondensatoren, schwachen Widerständen oder nicht austauschbaren, also fest eingebauten Akkus, die z.B. bereits nach 500 Ladezyklen (d.h. nach ca. 2 Jahren) defekt sind. Ebenfalls werden elektronische Zähler eingesetzt, die bei einer bestimmten Anzahl von Arbeitsschritten, wie zum Beispiel den Druckseiten bei Druckern, das Gerät dann auf Störung setzen oder zum Ausfall bringen. […]

 

Durch diesen geplanten „Selbstmord“ (geplante Obsoleszenz) von Produkten sollen die Bürger dazu gebracht werden, schon nach kurzer Zeit immer wieder Neues kaufen zu müssen! […]

 

Durch das unverantwortliche und gierige Verhalten einiger Produzenten fällt immer mehr Elektroschrott und Giftmüll an, während unsere wertvollen Rohstoffe ausgeplündert werden! Dies ist ökonomisch und ökologisch fatal und eine Katastrophe für unsere Umwelt. […]

 

Zu überprüfende Produkte werden von HTV akribisch analysiert und auf mögliche „geplante lebensdauerbegrenzende Sollbruchstellen“ hin geprüft.
Quelle: htv-life.com