31. Mai 2018
by manu

Brotbeutel statt Papiertüte

© Manuela Ewers

Auch wenn Papier besser biologisch abbaubar ist als Plastik, werden Brötchentüten einfach viel zu kurz genutzt, um den Aufwand der Herstellung wirklich zu rechtfertigen. Sinnvoller ist es diesen Papiermüll zu vermeiden, indem man wiederverwendbare Brotbeutel mit zum Bäcker nimmt.

„Wiederbelebt“ in Stuttgart stellt Kleidung aus Überschussware von anderen Textilunternehmen her und schont somit die Ressourcen. Für das Projekt „Raupe Immersatt“ haben sie Brotbeutel aus solchen Stoffresten z.B. von Hugo Boss hergestellt (Siehe Foto oben).
(1,5 Millionen Tonnen Textilien werden jährlich in Deutschland entsorgt: 1/4 unverarbeitete Rohstoffe, 3/4 fertige Kleidungsstücke)

→ Wiederbelebt
→ Raupe Immersatt
 

Wenn ein Brotbeutel für euch keine Lösung ist

Man kann die Papier-Brötchentüten auch als Mülltüte für den Bio-Mülleimer benutzen. Bio-Plastik-Müllbeutel sind für den Biomüll nicht geeignet:

In den meisten Kompostieranlagen dauert die Kompostierung des Biomülls nur sechs bis zehn Wochen – zu kurz für die Bioplastiktüten. Der Großteil der Kompostierbetriebe sortiert die Biokunststofftüten daher aus und führt sie der Restmüllverwertung, sprich den Müllverbrennungsanlagen, zu. Würden plötzlich alle Verbraucher auf die biologisch abbaubaren Beutel umsteigen, müssten die Abfallbetriebe aufwändig umrüsten.
Quelle: utopia.de

→ utopia.de
→ „Zu viel Plastik in der Biotonne“

21. Mai 2018
by manu

Eis selbermachen

© Manuela Ewers

Wenn man etwas selber macht, weiß man nicht nur welche Zutaten drin sind und kann das ein oder andere austauschen, man kann auch unendlich viel Verpackungsmüll dabei sparen!

Außerdem ist es fast unmöglich im Supermarkt Eis zu kaufen, welches nicht von Nestle oder Unilever hergestellt wird… Ein Grund mehr es mal selbst zu mixen! 🙂

Hier also mein Lieblingseis-Rezept!
(Zubereitungszeit: 5 Minuten // Gefrierzeit: 2+ Stunden)

2 (reife) Bananen
125ml Joghurt (auch Hafermilch oder Ähnliches)
2 EL Kakaopulver
1/2 msp. Vanille-Extrakt
Zucker, Erdnussmus und Salz nach Belieben

Danke an Maike, Sabrina, Boray, Tanja und Boris für das tolle Geburtstagsgeschenk!! 🙂

 

20. Mai 2018
by manu

Ein 3D-Drucker aus Elektroschrott

© inhabitat.com

Ein westafrikanischer Erfinder hat aus Elektroschrott einen 3D-Drucker gebaut!

Das Müllproblem in Afrika ist bekannt. Fast jeder hat schon mal Bilder von den Müllbergen gesehen, die sich dort anhäufen, auf denen Kinder rumlaufen und mit Plastiktüten oder anderem Müll spielen, wo afrikanische Frauen und Männer auf der Suche nach wertvollem Müll sind, um davon ihr Leben zu finanzieren…

Kodjo Afate Gnikou aus West-Afrika hat eine Möglichkeit gefunden aus diesem alten Elektro-Schrott einen 3D-Drucker zu bauen, der für rund 100$ erhältlich ist.

→ inhabitat.com
→ ulule.com

16. Mai 2018
by manu

Muffins backen ohne Förmchen

© Manuela Ewers

Eine Alternative zu Papierförmchen sind Aufstrich-Gläser.
Ich verwende gerne die, die innen nicht abgerundet sind, sondern einen geraden Rand haben.

Nach dem Backen kann man die Gläser direkt wieder mit dem Deckel verschließen. Das hat den großen Vorteil, dass das Gebackene länger frisch bleibt, weil sich beim Abkühlen ein Vakuum bildet.

9. Mai 2018
by manu

Vortrag: Tschüss Plastik!

© Transition Town Bielefeld

Veranstaltungstipp:

Tschüss Plastik!

Leben ohne Plastikmüll – geht das überhaupt?

Am 15.Mai 2018 um 19:30 Uhr
in der Bürgerwache Siegfriedplatz in Bielefeld
 


Veranstaltungsbeschreibung

Lena Vanessa Niewald hat’s probiert. Eine Woche hat sie versucht, so wenig Plastikmüll zu produzieren, wie möglich. Dabei ist ihr bewusst geworden, dass fast alle Lebensmittel, Hygieneprodukte und Co., die sie bislang verwendet hat, in Plastik verpackt sind. Von Ihren Erfahrungen bei diesem Alltagsexperiment wird sie in der Bürgerwache berichten.

Erster Schritt bei Lena Niewalds Experiment: Raus damit! Aber woher bekommt man überhaupt plastikfreie Produkte? Zahnpasta? Haarshampoo? Nudeln? Joghurt? Lena Vanessa Niewald lernt zu verzichten, wird erfinderisch und muss sich eingestehen, dass die Gesellschaft noch ziemlich weit weg ist von einem Leben ohne Plastik.

Die Referentin Lena Vanessa Niewald ist 24 Jahre alt und Volontärin bei der Neuen Westfälischen Zeitung. Für eine Themenwoche hat sie sieben Tage lang versucht, Plastikmüll zu vermeiden und ist dabei ziemlich schnell an ihre Grenzen gestoßen. Ihre Erfahrungen hat sie jeden Tag in einem Artikel festgehalten. Darüber hinaus hat sie Menschen getroffen, die sich dafür einsetzen, Müll zu reduzieren. Am Ende der Woche passte ihr angesammelter Müll tatsächlich in ein kleines Weckglas.

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Ein Beitrag aus der Transition Town Bielefeld Vortragsreihe „Die Zukunft in/für Bielefeld“, jeden 3. Dienstag im Monat in der Bürgerwache

Ort: Bürgerwache Siegfriedplatz, Rolandstraße 16, 33615 Bielefeld

Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen!

3. Mai 2018
by manu

Die Replace Plastic App

© Manuela Ewers

Mit der „Replace Plastic App“ kannst du in Plastik verpackte Produkte einscannen und damit unkompliziert eine Aufforderung an den Hersteller senden, dass dieser zukünftig die Plastikverpackung bei dem entsprechenden Produkt reduzieren soll.

Natürlich sollte man im Alltag versuchen plastikhaltige Produkte zu vermeiden, wenn einem die Umwelt am Herzen liegt, aber dennoch ist es sinnvoll Herstellern auch mitzuteilen weshalb man ihre Produkte nicht kauft. Nur so kann man etwas an der gegenwärtigen Plastikvermüllung ändern und Unternehmen zum Umdenken bewegen.
Genau hier kommt die „Replace Plastic App“ ins Spiel und macht es uns leicht, schon direkt beim Einkaufen im Supermarkt durch einfaches Einscannen eine entsprechende Aufforderung an die Unternehmen zu senden.
 

Weitere Informationen zur Replace Plastic App

→ kueste-gegen-plastik.de
→ utopia.de
→ Küste gegen Plastik e.V.
 

Weitere nützliche Apps

→ The Litterati App
→ Grüne Apps

14. Apr 2018
by manu

Besser leben ohne Plastik

© Manuela Ewers

Buchtipp:

Besser leben ohne Plastik

Anneliese Bunk und Nadine Schubert

Garantiert extrem hilfreich für Plastikfrei-Anfänger und sicherlich mit dem ein oder anderen neuen Tipp für Plastikfrei-Profis.

Dieses Buch beinhaltet

  • Plastikarten, Schadstoffe und Alternativen im Überblick
  • Nützliche Praxistipps zur Plastikvermeidung
  • Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Plastikfreie Rezeptideen
  • Serviceteil mit Einkaufsratgeber

Mehr Infos:
→ besser-leben-ohne-plastik.de

Amazon verpackt unverpacktes Buch in Plastik:
→ „Amazon, was tust Du da?“

11. Apr 2018
by manu

ReThinking: Menstruations-Hygieneprodukte

Viele von euch werden schon mitbekommen haben, dass herkömmliche Menstruations-Hygieneprodukte wie Tampons und Binden gefährliche Gifte enthalten, die nichts in unserem Körper oder der Umwelt zu suchen haben.
(→ Sind Tampons ungesund? – greensoul.de)

Hier findet ihr ein paar Alternativen, die nachhaltiger, umweltfreundlicher und gesünder sind als Wegwerf-Tampons und -Binden.

 

Waschbare Stoffbinden

Es gibt wiederverwendbare, waschbare Stoffbinden. Achtet darauf, dass sie aus Bio-Baumwolle oder anderen natürlichen, giftlosen und atmungsaktiven Stoffen bestehen.
→ meineregelmeinplanet.wordpress.com

 

Menstruations-Cups

Seit über drei Jahren verwende ich nun schon den Ruby-Cup (eine Art Blut-Auffang-Behälter aus medizinischem Silikon) und bin extrem begeistert über die neugewonnene Freiheit.
Am Anfang ist es eher gewöhnungsbedürftig und die ersten Male empfindet man es wahrscheinlich als Herausforderung, aber man sollte nicht aufgeben. Wenn man erstmal herausgefunden hat wie man den Cup mühelos einsetzt und wie er sitzen muss, dann wird man belohnt mit mehr Körperbewusstsein, Freiheit und Unbekümmertheit.
Zudem spart man eine Menge Geld und Müll.
→ Ruby-Cup
→ Erfahrungsbericht (offbeat-blossom.de)

 

Freie Menstruation

Genau wie bei den Ausscheidungen von Darm und Blase, wird auch das Blut bei der Menstruation erst im Körper gesammelt und dann in Schüben ausgeschieden. Den Blutausfluss kann man also mit etwas Übung auch kontrollieren, so dass man im Idealfall keine der oben aufgeführten Hygieneprodukte mehr braucht.
Wer wissen will wie das geht und noch mehr über den weiblichen Zyklus erfahren möchte, der sollte sich diesen Blog-Beitrag durchlesen:
→ weiblicht.blogspot.de

9. Apr 2018
by manu

Precious Plastic

Dave Hakkens and his team make it possible for people to create new stuff from plastic waste!

One of the core goals of Precious Plastic is to offer people in developing countries ways to work with plastic waste as this resource is so freaking ubiquitous in their environments. We do this on a daily basis with our knowledge, technologies and platforms but sometimes we want to go a step further and give our full expertise and support by going in areas and set up plastic recycling workspaces- we call these projects Precious Plastic Pilot.
Quelle: davehakkens.nl

→ davehakkens.nl
→ preciousplastic.com
→ Precious Plastic at Work

31. Mrz 2018
by manu

Nachbarschaft 2.0

© Manuela Ewers

Du hast etwas zu verleihen, zu verschenken oder brauchst Hilfe? Du würdest dir wünschen, deine Nachbarn besser kennen zu lernen und vielleicht gemeinsame Projekte zu starten?

Wenn man in einer Großstadt wohnt wirkt vieles sehr anonym und die meisten der Nachbarn in der Straße oder sogar im eigenen Haus hat man noch nie im Leben gesprochen.
Facebook wurde lange als soziales Netzwerk gehypt. Aber ist es wirklich so sozial? Bringt es uns nicht eher weiter auseinander? Und nun auch noch die Sache mit dem Datenmissbrauch…

Auf nebenan.de kannst du dich mit den Leuten aus deiner Nachbarschaft vernetzen. Der Plattform kommt es darauf an Leute in der Realität zusammen zu bringen.
→ nebenan.de

Die Zeit

[…] Wer mit seiner Anmeldung Erfolg hat, landet auf einer Seite in sanftem Lindgrün. Jeder hat ein Profil, auf dem Interessen, Alter, Bild angegeben werden können und kann anderen Profilen private Nachrichten schreiben. Im Gegensatz zu Facebook befreundet man sich allerdings nicht mit einzelnen Usern, sondern liest mit, was die anderen Mitglieder einer Nachbarschaft posten. Auf einer Pinnwand erscheinen die Beiträge. Wer in einer Stadt lebt und sämtliche umliegenden Viertel zugeschaltet hat, sieht etwa einen neuen Eintrag pro Stunde. Kein Algorithmus sortiert sie vor, sie erscheinen chronologisch: Jemand hat etwas zu verschenken, jemand sucht einen Babysitter, Leute gründen einen Spieleabend – solche Sachen.[…]

„Viele Leute in der Straße kannte ich nicht mit Namen“, sagt Cara Spiegelhauer-Peabody, 70, die 1981 ihres Mannes wegen nach Dormitz kam. Seit sie sich auf der Plattform angemeldet hat, kennt sie mehr Leute in dem Ort. Außerdem ist sie über nebenan.de eine Lampe, zwei Bücherregale und zwei Koffer losgeworden, und die Veranstaltungen des BUND, dem sie angehört, seien nun besser besucht, sagt sie, weil sie auf der Plattform angekündigt werden.

Christel Kindler, 69, lebt erst seit drei Jahren in einer Nachbargemeinde. Sie suchte über die Plattform einen Pkw-Anhänger und fand einen neuen Freund, eine von zwei Freundschaften, die sie vor Ort geschlossen hat. […]
Quelle: zeit.de

→ „Wie ein Internet-Start-up das nachbarschaftliche Miteinander in Deutschland verbessern will“ (zeit.de)

n-tv

Jeder zweite Nutzer von sozialen Medien denkt nach dem Facebook-Leak über eine Abmeldung nach. Die Nachbarschaftsplattform Nebenan.de setzt statt auf die Daten ihrer Anwender auf Nähe – und kommt dabei ganz ohne einen Algorithmus aus.[…]

Die Plattform ist in Frankfurt registriert und unterliegt deutschen Datenschutzbestimmungen. Im vergangenen Juni hat sich das Netzwerk einer freiwilligen Prüfung durch den TÜV Saarland unterzogen und ist jetzt ein zertifiziertes Nachbarschaftsnetzwerk.[…]
Quelle: n-tv.de

→ „Datenschutz statt Algorithmus – Nachbarn treffen Nachbarn im Internet“ (n-tv.de)

29. Mrz 2018
by manu

Eatapple – Der essbare Trinkhalm

© Manuela Ewers

Eatapple von Wisefood ist ein essbarer Trinkhalm, der aus Apfelresten der Apfelsaftproduktion hergestellt wird:

  • vegan
  • glutenfrei
  • ohne Zuckerzusatz
  • 45 min stabil im Getränk
  • essbar & kompostierbar
  • reich an Ballaststoffen

Momentan ist das Wisefood-Team noch in der Verfeinerungs-Phase der Trinkhalme. Rückmeldungen zu Geschmack, Konsistenz und andere Hinweise gehen an support@wisefood.de.

→ wisefood.de
→ startnext.com

18. Mrz 2018
by manu

Statt Frischhaltefolie

© Manuela Ewers

Wenn ihr Stoff (nach Möglichkeit aus 100% Baumwolle, Leinen oder anderen Naturstoffen) mit Bienenwachs überbügelt, erhaltet ihr eine ökologisch abbaubare und nachhaltige Frischhaltefolie, die ihr immer wiederverwenden könnt! 🙂

Diese nachhaltige Frischhaltefolie könnt ihr wie normale Frischhaltefolie verwenden und verschiedenste Lebensmittel darin einpacken, damit sie länger frisch bleiben.

Auf YouTube gibt es zahlreiche Anleitungen mit unterschiedlichen Methoden (Backofen // Bügeln). Ich habe die Methode „Bügeln“ ausgetestet und finde die ziemlich gut:
→ YouTube-Tutorial (Bügeln)
 

Tipps zum Selbermachen von nachhaltiger Frischhaltefolie

  • Nehmt relativ dünnen Stoff. Je dicker der Stoff, desto mehr Wachs benötigt man und desto „klobiger“ sieht das Tuch hinterher aus.
  • Schneidet den Stoff etwas größer aus als ihr ihn später für die Frischhaltefolie gebrauchen wollt (mindestens 1cm pro Seite), dann könnt ihr hinterher unschöne Ränder abschneiden. Man muss auch nicht darauf achten, ob der Stoff ausfranst, da man hinterher ausgefranste Ränder glatt schneiden kann und sie auch (Dank des Wachses) glatt bleiben.
  • Achtung: Manche Backpapiere können nach mehrfacher Verwendung durchsiffen und Wachs durchlassen.

 

Vegane Alternative

Alternativ zum Bienenwachs kann man auch Carnauba-Wachs nehmen. Das wäre eure neue Frischhaltefolie sogar vegan! 🙂
Eine Anleitung dazu gibt es hier:
→ schwatzkatz.com
 

Gekaufte Alternative

Wenn ihr nicht genug Zeit habt, um euch nachhaltige Frischhaltefolie selbst herzustellen, dann könnt ihr auch schon fertige Produkte kaufen:
→ Abeego
→ Bee’s Wrap