8. Aug 2018
by manu

Haarseife

© Manuela Ewers

Duschgels und Haarshampoos sind üblicherweise nur in Plastikflaschen zu kaufen. Zudem beinhaltet konventionelles Duschzeug jede Menge künstlicher Zusatzstoffe und manchmal sogar Mikroplastik!
Gute Gründe also, um sich Haarseife mal genauer an zu schauen und zu testen.

Ich verwende seit mittlerweile 3 Jahren nur noch Haarseife und bin sehr zufrieden. Anfangs ist es recht ungewohnt und in den ersten 3-4 Wochen fühlten sich meine Haare sogar merkwürdig klamm an. Doch dies ist normal, da sich die eingangs genannten künstlichen Zusatzstoffe erstmal aus den Haaren rauswaschen müssen. Nach dem ersten Monat hat man sich daran gewöhnt, dass die Seife fest ist, und die Haare fühlen sich dann wieder natürlich an.

Es gibt viele verschiedene Haar- und Körperseifen. Für jeden Haar- und Hauttypen. Von Seife zu Seife ist es auch etwas unterschiedlich wie stark sie schäumen. Bisher hatte ich aber nur eine Seife, von der ich wirklich enttäuscht war, was den Schäumungsgrad angeht.

Seifen kauft ihr am besten im Naturwarenladen in eurer Nähe. Die Verkäufer können euch da in der Regel gut beraten.

5. Aug 2018
by manu

EDEKA testet Mehrwegdosen an Wurst- und Käsetheke

Endlich!

Für einen umweltbewussten Menschen, der auf Plastik verzichten möchte, ist es bisher immer ein Kampf gewesen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt an der Käse- oder Wursttheke einzukaufen, da oftmals eigene Dosen hinter der Theke nicht akzeptiert werden. Aus hygienischen Gründen, wie es immer so schön heißt.

Jetzt hat sich EDEKA ein Mehrwegdosen-System ausgedacht, welches zunächst einmal in Büsum (Schleswig-Holstein) getestet werden soll.

→ Artikel auf spiegel.de lesen

 
Fazit:
Wenn genügend Verbraucher immer wieder nachfragen, bewegt sich auch was… 😉

12. Jul 2018
by manu

Ich kaufe, also bin ich!

Sendung: Scobel – „Ich kaufe, also bin ich!“ (19. April 2018)

Menschen in Deutschland besitzen an die 10.000 Dinge: Warum wollen wir immer mehr haben? Was treibt uns an, immer mehr zu besitzen Und dabei Ressourcen in einer unverantwortlichen Weise zu verbrauchen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.

→ Doku in der 3sat Mediathek ansehen

9. Jul 2018
by manu

Kleidertauschbörse und Upcycling-Workshop

© Manuela Ewers

Veranstaltungstipp

Kleidertauschbörse – für Groß und Klein

  • Kleidertauschbörse
  • Upcycling-Workshop: Sitzkissen aus T-Shirt-Garn
  • Entspannungsecke mit Kuchen, Tappas & Getränken

Donnerstag, 02.08.2018, 16:00 bis 18:00 Uhr
Platz zwischen Altem Rathaus und Stadttheater
(bei schlechtem Wetter im Foyer des Alten Rathauses).

Veranstalter: Transition Town Bielefeld, Welthaus Bielefeld, RecyclingBörse und GRÜNE Bielefeld


So geht’s: Gut erhaltene, gebrauchte Kleidungsstücke und Schuhe (maximal 15 Teile pro Person) abgeben. Dafür eine Tauschwährung für die Kleiderbörse erhalten.

Kleidungsabgabe:
— im Vorfeld (25.07. – 01.08.) werktags von 9:00 – 13:00 Uhr
GRÜNE Ratsfraktion, Altes Rathaus/Zimmer 18, Niederwall 25
GRÜNER Kreisverband, Kavalleriestr. 26
Welthaus, August-Bebel-Str. 62
— direkt am 02.08. zwischen 15:00 – 15:50 Uhr auf dem Kleidertauschplatz

Kleidungsstücke, die nach der Börse übrig sind, spenden wir der Recyclingbörse. Die Tauschwährung gibt es übrigens auch für Kuchen- und Tappasspenden.


Rückfragen gerne unter: 0521-51 2713 oder gruene.bi.rat@bitel.net
→ zur Facebook-Veranstaltung

31. Mai 2018
by manu

Brotbeutel statt Papiertüte

© Manuela Ewers

Auch wenn Papier besser biologisch abbaubar ist als Plastik, werden Brötchentüten einfach viel zu kurz genutzt, um den Aufwand der Herstellung wirklich zu rechtfertigen. Sinnvoller ist es diesen Papiermüll zu vermeiden, indem man wiederverwendbare Brotbeutel mit zum Bäcker nimmt.

„Wiederbelebt“ in Stuttgart stellt Kleidung aus Überschussware von anderen Textilunternehmen her und schont somit die Ressourcen. Für das Projekt „Raupe Immersatt“ haben sie Brotbeutel aus solchen Stoffresten z.B. von Hugo Boss hergestellt (Siehe Foto oben).
(1,5 Millionen Tonnen Textilien werden jährlich in Deutschland entsorgt: 1/4 unverarbeitete Rohstoffe, 3/4 fertige Kleidungsstücke)

→ Wiederbelebt
→ Raupe Immersatt
 

Wenn ein Brotbeutel für euch keine Lösung ist

Man kann die Papier-Brötchentüten auch als Mülltüte für den Bio-Mülleimer benutzen. Bio-Plastik-Müllbeutel sind für den Biomüll nicht geeignet:

In den meisten Kompostieranlagen dauert die Kompostierung des Biomülls nur sechs bis zehn Wochen – zu kurz für die Bioplastiktüten. Der Großteil der Kompostierbetriebe sortiert die Biokunststofftüten daher aus und führt sie der Restmüllverwertung, sprich den Müllverbrennungsanlagen, zu. Würden plötzlich alle Verbraucher auf die biologisch abbaubaren Beutel umsteigen, müssten die Abfallbetriebe aufwändig umrüsten.
Quelle: utopia.de

→ utopia.de
→ „Zu viel Plastik in der Biotonne“

21. Mai 2018
by manu

Eis selbermachen

© Manuela Ewers

Wenn man etwas selber macht, weiß man nicht nur welche Zutaten drin sind und kann das ein oder andere austauschen, man kann auch unendlich viel Verpackungsmüll dabei sparen!

Außerdem ist es fast unmöglich im Supermarkt Eis zu kaufen, welches nicht von Nestle oder Unilever hergestellt wird… Ein Grund mehr es mal selbst zu mixen! 🙂

Hier also mein Lieblingseis-Rezept!
(Zubereitungszeit: 5 Minuten // Gefrierzeit: 2+ Stunden)

2 (reife) Bananen
125ml Joghurt (auch Hafermilch oder Ähnliches)
2 EL Kakaopulver
1/2 msp. Vanille-Extrakt
Zucker, Erdnussmus und Salz nach Belieben

Danke an Maike, Sabrina, Boray, Tanja und Boris für das tolle Geburtstagsgeschenk!! 🙂

 

20. Mai 2018
by manu

Ein 3D-Drucker aus Elektroschrott

© inhabitat.com

Ein westafrikanischer Erfinder hat aus Elektroschrott einen 3D-Drucker gebaut!

Das Müllproblem in Afrika ist bekannt. Fast jeder hat schon mal Bilder von den Müllbergen gesehen, die sich dort anhäufen, auf denen Kinder rumlaufen und mit Plastiktüten oder anderem Müll spielen, wo afrikanische Frauen und Männer auf der Suche nach wertvollem Müll sind, um davon ihr Leben zu finanzieren…

Kodjo Afate Gnikou aus West-Afrika hat eine Möglichkeit gefunden aus diesem alten Elektro-Schrott einen 3D-Drucker zu bauen, der für rund 100$ erhältlich ist.

→ inhabitat.com
→ ulule.com

16. Mai 2018
by manu

Muffins backen ohne Förmchen

© Manuela Ewers

Eine Alternative zu Papierförmchen sind Aufstrich-Gläser.
Ich verwende gerne die, die innen nicht abgerundet sind, sondern einen geraden Rand haben.

Nach dem Backen kann man die Gläser direkt wieder mit dem Deckel verschließen. Das hat den großen Vorteil, dass das Gebackene länger frisch bleibt, weil sich beim Abkühlen ein Vakuum bildet.

9. Mai 2018
by manu

Vortrag: Tschüss Plastik!

© Transition Town Bielefeld

Veranstaltungstipp:

Tschüss Plastik!

Leben ohne Plastikmüll – geht das überhaupt?

Am 15.Mai 2018 um 19:30 Uhr
in der Bürgerwache Siegfriedplatz in Bielefeld
 


Veranstaltungsbeschreibung

Lena Vanessa Niewald hat’s probiert. Eine Woche hat sie versucht, so wenig Plastikmüll zu produzieren, wie möglich. Dabei ist ihr bewusst geworden, dass fast alle Lebensmittel, Hygieneprodukte und Co., die sie bislang verwendet hat, in Plastik verpackt sind. Von Ihren Erfahrungen bei diesem Alltagsexperiment wird sie in der Bürgerwache berichten.

Erster Schritt bei Lena Niewalds Experiment: Raus damit! Aber woher bekommt man überhaupt plastikfreie Produkte? Zahnpasta? Haarshampoo? Nudeln? Joghurt? Lena Vanessa Niewald lernt zu verzichten, wird erfinderisch und muss sich eingestehen, dass die Gesellschaft noch ziemlich weit weg ist von einem Leben ohne Plastik.

Die Referentin Lena Vanessa Niewald ist 24 Jahre alt und Volontärin bei der Neuen Westfälischen Zeitung. Für eine Themenwoche hat sie sieben Tage lang versucht, Plastikmüll zu vermeiden und ist dabei ziemlich schnell an ihre Grenzen gestoßen. Ihre Erfahrungen hat sie jeden Tag in einem Artikel festgehalten. Darüber hinaus hat sie Menschen getroffen, die sich dafür einsetzen, Müll zu reduzieren. Am Ende der Woche passte ihr angesammelter Müll tatsächlich in ein kleines Weckglas.

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Ein Beitrag aus der Transition Town Bielefeld Vortragsreihe „Die Zukunft in/für Bielefeld“, jeden 3. Dienstag im Monat in der Bürgerwache

Ort: Bürgerwache Siegfriedplatz, Rolandstraße 16, 33615 Bielefeld

Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen!

3. Mai 2018
by manu

Die Replace Plastic App

© Manuela Ewers

Mit der „Replace Plastic App“ kannst du in Plastik verpackte Produkte einscannen und damit unkompliziert eine Aufforderung an den Hersteller senden, dass dieser zukünftig die Plastikverpackung bei dem entsprechenden Produkt reduzieren soll.

Natürlich sollte man im Alltag versuchen plastikhaltige Produkte zu vermeiden, wenn einem die Umwelt am Herzen liegt, aber dennoch ist es sinnvoll Herstellern auch mitzuteilen weshalb man ihre Produkte nicht kauft. Nur so kann man etwas an der gegenwärtigen Plastikvermüllung ändern und Unternehmen zum Umdenken bewegen.
Genau hier kommt die „Replace Plastic App“ ins Spiel und macht es uns leicht, schon direkt beim Einkaufen im Supermarkt durch einfaches Einscannen eine entsprechende Aufforderung an die Unternehmen zu senden.
 

Weitere Informationen zur Replace Plastic App

→ kueste-gegen-plastik.de
→ utopia.de
→ Küste gegen Plastik e.V.
 

Weitere nützliche Apps

→ The Litterati App
→ Grüne Apps

14. Apr 2018
by manu

Besser leben ohne Plastik

© Manuela Ewers

Buchtipp:

Besser leben ohne Plastik

Anneliese Bunk und Nadine Schubert

Garantiert extrem hilfreich für Plastikfrei-Anfänger und sicherlich mit dem ein oder anderen neuen Tipp für Plastikfrei-Profis.

Dieses Buch beinhaltet

  • Plastikarten, Schadstoffe und Alternativen im Überblick
  • Nützliche Praxistipps zur Plastikvermeidung
  • Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Plastikfreie Rezeptideen
  • Serviceteil mit Einkaufsratgeber

Mehr Infos:
→ besser-leben-ohne-plastik.de

Amazon verpackt unverpacktes Buch in Plastik:
→ „Amazon, was tust Du da?“

11. Apr 2018
by manu

ReThinking: Menstruations-Hygieneprodukte

Viele von euch werden schon mitbekommen haben, dass herkömmliche Menstruations-Hygieneprodukte wie Tampons und Binden gefährliche Gifte enthalten, die nichts in unserem Körper oder der Umwelt zu suchen haben.
(→ Sind Tampons ungesund? – greensoul.de)

Hier findet ihr ein paar Alternativen, die nachhaltiger, umweltfreundlicher und gesünder sind als Wegwerf-Tampons und -Binden.

 

Waschbare Stoffbinden

Es gibt wiederverwendbare, waschbare Stoffbinden. Achtet darauf, dass sie aus Bio-Baumwolle oder anderen natürlichen, giftlosen und atmungsaktiven Stoffen bestehen.
→ meineregelmeinplanet.wordpress.com

 

Menstruations-Cups

Seit über drei Jahren verwende ich nun schon den Ruby-Cup (eine Art Blut-Auffang-Behälter aus medizinischem Silikon) und bin extrem begeistert über die neugewonnene Freiheit.
Am Anfang ist es eher gewöhnungsbedürftig und die ersten Male empfindet man es wahrscheinlich als Herausforderung, aber man sollte nicht aufgeben. Wenn man erstmal herausgefunden hat wie man den Cup mühelos einsetzt und wie er sitzen muss, dann wird man belohnt mit mehr Körperbewusstsein, Freiheit und Unbekümmertheit.
Zudem spart man eine Menge Geld und Müll.
→ Ruby-Cup
→ Erfahrungsbericht (offbeat-blossom.de)

 

Freie Menstruation

Genau wie bei den Ausscheidungen von Darm und Blase, wird auch das Blut bei der Menstruation erst im Körper gesammelt und dann in Schüben ausgeschieden. Den Blutausfluss kann man also mit etwas Übung auch kontrollieren, so dass man im Idealfall keine der oben aufgeführten Hygieneprodukte mehr braucht.
Wer wissen will wie das geht und noch mehr über den weiblichen Zyklus erfahren möchte, der sollte sich diesen Blog-Beitrag durchlesen:
→ weiblicht.blogspot.de