18. Jun 2017

Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!

Foodsharing – Lebensmittel retten statt wegwerfen!

© Manuela Ewers

Kennt ihr foodsharing.de?
Foodsharing hat in verschiedenen Städten Kooperationen mit Supermärkten, Restaurants und Cafés, bei denen Lebensmittel abgeholt werden können, die die entsprechende Einrichtung sonst wegwerfen würde. Dies sind Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, beispielsweise weil deren Mindesthaltbarkeitsdatum gerade abgelaufen ist, weil das Obst und Gemüse nicht mehr gut genug aussieht, oder oder oder..
Ihr könnt euch auf der Foodsharing-Online-Plattform anmelden und nach einem kleinen Quiz Lebensmittel-Retter werden! 🙂

 

Gestern hatte ich Unmengen an Pfirsichen und Pflaumen bei meiner Abholung. Leider zu viele um sie in nächster Zeit (vor dem Schlechtwerden) zu essen… Zum Glück bin ich auf die Idee gekommen Marmelade draus zu machen! Mjam! 🙂

5. Jun 2017

Wachstum

„Mehr Wachstum!“ – diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch – angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von „Wachstum, was nun?“ auf den Grund – und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben.
 
So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt.
 
Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. „Wachstum, was nun?“ zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.

Quelle: Arte
 
→ „Wachstum, was nun?“ (Arte-Doku aus dem Jahr 2014)
 

3. Jun 2017

Verzicht?

Verzicht?

© Manuela Ewers

Worauf wir verzichten müssen, wenn wir nicht auch mal auf ein bisschen Luxus verzichten können:

 

Also verzichten wir, weil wir ja nicht verzichten wollen, schnell und ohne viel Nachdenken: auf den öffentlichen Raum unserer Städte, den wir den Autos überlassen; auf eine Wiese voller Kräuter, Kröten und Krabbeltiere, wenn hier der neue Primark gebaut wird; auf die Alpengletscher, auf die Ruhe eines Tals ohne Autobahnanschluss, auf Stadtluft ohne Erstickstoff; auf Felder, in denen Vögel und Feldhasen leben statt nur die Krähen der Agrarwüsten. Und am schnellsten verzichten wir darauf, was wir im Poesiealbum „das Erbe der Menschheit“ nennen: den tropischen Regenwald, das Breitmaulnashorn, Grönland in Weiß. Auf Tuvalu und Kiribati. Und auf deren Bewohner.
Quelle: taz.de

 

→ „Eine Frage der Entscheidung“ (taz.de)
→ „Diese Menschen beweisen, dass Verzicht glücklich machen kann“ (stern.de)

30. Mai 2017

Bielefeld ist Fairtrade Stadt

Bielefeld ist Fairtrade Stadt

Fair handeln und genießen. Seit 2013 ist Bielefeld als ‚Fairtrade Stadt‘ ausgezeichnet und setzt sich gemeinsam mit vielen Akteuren für bessere Bedingungen der Produzenten in Ländern des Südens und die Stärkung des fairen Handels in Bielefeld ein. Auch dieses Jahr hat der Steuerungskreis wieder viele Veranstaltungen und Aktionen geplant, zu denen wir Sie herzlich einladen.
Quelle: bielefeld.de

 

→ bielefeld.de
→ Veranstaltungs-Flyer (Veranstaltungen Juni bis Dezember 2017)

21. Mai 2017

Rettet unsere Ozeane – Avaaz-Petition

Im Jahr 2050 wird mehr Plastikmüll in unseren Ozeanen schwimmen als Fische.

 

Es ist eine Schande. Die Hälfte des weltweit hergestellten Plastiks wird nur einmal benutzt und dann weggeworfen. So ersticken wir unsere Ozeane und alle Tiere darin.

 

Aber in wenigen Tagen können unsere Regierungen diese Welle aufhalten. Auf einem historischen Gipfeltreffen wollen sie klare Zusagen für saubere Meere machen. Der öffentliche Druck hat den weltweit zweitschlimmsten Verschmutzer Indonesien bereits dazu gebracht, eine Reduktion von 70% des Plastikmülls anzukündigen! Jetzt müssen wir uns die anderen Verschmutzer vornehmen.

 

Wenn eine Million von uns sich dem globalen Aufruf anschließen, wird der Leiter des UN-Umweltprogramms unsere Petition auf dem Podium der Versammlung ankündigen und mit uns zusammenarbeiten. So können wir die Länder dazu bringen, Einweg-Plastik zu verbieten und unseren Ozeanen helfen, wieder zu atmen. Fügen Sie Ihren Namen hinzu.
Quelle: Avaaz-Petitionsbeschreibung

 

→ zur Avaaz-Petition

 

Links von Avaaz zu dem Thema

10. Mai 2017

Wiederverwendbare Kaffeekapsel

Wiederverwendbare Kaffeekapsel

© ikarus.de

Endlich mal eine sinnvolle Erfindung!
Wenn ihr einen Kapselautomaten zu Hause stehen habt, könnt ihr mit der wiederverwendbaren Kaffeekapsel über die Jahre eine Menge Geld und Müll sparen!

 

→ ikarus.de (online-shop)
→ utopia.de (mehr Infos)

 

7. Apr 2017

Berlin blockiert Foodsharing

Eigentlich eine tolle Sache:
Lebensmittel, die noch verzehrbar sind aber aufgrund des Aussehens oder eines überfälligen MHDs nicht mehr verkauft werden können (oder weil sie einfach über sind..), für alle! Umsonst! Das nennt sich foodsharing.
In einem sogenannten FairTeiler (oftmals ein Kühlschrank oder Regal) kann jeder Essen reinlegen oder rausnehmen.
→ berliner-zeitung.de (Dezember 2014)

 

Aber irgendwie passt das den Berliner Behörden nicht:
→ dw.com (Januar 2017)

1. Mrz 2017

Mumbai Beach

An den Stränden von Mumbai werden Unmengen an Müll angeschwemmt. Der Großteil davon ist Plastikmüll.
Eines Tages war es Afroz Shah zu viel: Er zog sich Handschuhe an und fing an den Müll aufzuräumen. Nach und nach kamen immer Mehr Menschen hinzu, die halfen…

 

Oft muss eben nur einer den Anfang machen…!
Seht es euch an und versucht selbst weniger Müll zu produzieren.

 

 

Auch sehenswert in dem Zusammenhang:
“Der Schmutzfluss – Bootsfahrt über Plastikflaschen”
(WDR-Beitrag vom 27.07.2016)

24. Feb 2017

Plastikfasten

Müllfasten ist euch zu viel auf einmal?
Dann macht doch Plastikfasten.

 

Hier ein paar interessante/hilfreiche Links dazu
→ Tipps vom BUND (bund.net)
→ Selbstversuch Plastikfasten – 40 Tage ohne Kunststoff (wiwo green)
→ 10 erstaunliche Dinge, die es auch ohne Plastik gibt (utopia.de)
→ Tipps (feelgreen.de)
→ Tipps (zerowastefamilie.de)
→ Erfahrungsbericht (blogs.nabu.de)
→ Erfahrungsberich (br.de)

 

Warum Plastikfasten sinnvoll ist:

Zu den am meisten misshandelten Armen gehört auch unsere Erde. Wir dürfen uns angesichts dieser großen Umweltkrise nicht taub stellen
Quelle: Papst Franziskus via Twitter (15. Februar 2016)

 
 

 

Und Plastikfasten ist gesund:
→ weniger Weichmacher im Blut…

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