21. Nov 2021

Das Geschäft mit der Nachhaltigkeit

Eine Teebeutelverpackung: Auf grün gemacht, muss aber in den Restmüll geworfen werden, weil es eine Verbundverpackung ist!
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YouTube-Video "Das Geschäft mit der Nachhaltigkeit - Wer verdient an unserem schlechten Gewissen?" by SWR Doku

Sehr spannender Beitrag vom SWR!

Ist Bioplastik besser als herkömmliches, fossiles Plastik? Ist Bioplastik wirklich kompostierbar? Oder ist die Bioplastik-Norm Etikettenschwindel?
Wird der Inhalt meines Gelben Sacks tatsächlich komplett recycelt?
Sind Behälter und Verpackungen aus Bambus, Glas oder Papier die ökologisch sinnvollere Alternative?
Sind Bio- und Natur-Kosmetikprodukte wirklich unbedenklich?
Bestehen Recycling-Verpackungen tatsächlich aus Recycling-Material?

Spoiler

Bioplastik sorgt größtenteils sogar für richtig große Probleme in der Entsorgung!

Verbundverpackungen sind nicht recyclingfähig und landen in der Müllverbrennung…

Papierverpackungen sind manchmal schädlicher als Plastikverpackungen und Waldrodungen werden dadurch auch noch angetrieben.

Mehrwegbehälter sind aktuell IMMER die beste Alternative! Einweg ist besonders schädlich.

Kommentar zum Titelbild

Abgebildet ist hier eine Teebeutel-Einzelverpackung, die suggeriert, die Verpackung wäre besonders umweltfreundlich, weil sie zu 100% aus Naturmaterialien bestünde.

Das Gegenteil ist leider der Fall. Da es eine Verbundverpackung ist (Papier + Holzfolie), kann sie weder über die Papiertonne noch über den Gelben Sack recycelt werden und muss dem Restmüll (also der Müllverbrennung) zugeführt werden!

Ich habe mich beim Hersteller des Tees beschwert.

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