2. Okt 2018

Zero Waste Map

Eine geöffnete Küchenschublade mit verschiedenen Gläsern, in denen Gewürze aufbewahrt werden © rethink-recycle.net

Auf der Zero Waste Map sind beispielsweise Unverpackt-Läden, Bücherschränke, Schenkboxen, Repair Cafés, Fairteiler und co eingetragen.
Jeder kann sich auf der Webseite oder in der App registrieren und eigene Orte hinzufügen.

→ zerowastemap.org


Weitere Maps

→ Die BielefeldMap
→ Die Mut-Map
→ Reparatur-Initiativen
→ Unverpackt-Läden

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2. Mai 2021

Zero Waste im Badezimmer

Helles Badezimmer: In einer Toilettenschüssel häufen sich leere Toilettenpapierrollen.
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YouTube-Video "Reality Check: Klappt Zero Waste im Badezimmer?" by PULS Reportage (2019)

Ariane Alter macht den Reality Check: Wie schwer ist es Zero Waste im Badezimmer umzusetzen und was ist wirklich alltagstauglich?

Außerdem wird gezeigt wie man aus Wasser und Zucker eigenes Haarspray herstellen kann. 😉

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8. Feb 2016

Good To Go

Warum ist es eigentlich nicht normal, dass man im Restaurant übriggebliebenes Essen mit nach Hause nimmt? Im Restaurant wird es schließlich nur weggeworfen… So entstehen Tonnen von unnötigem Essensabfall.

 

Zero Waste Scotland hat sich vorgenommen dagegen anzugehen und fordert Restaurants auf von sich aus danach zu fragen, ob Kunden das übrige Essen mit nach Hause nehmen möchten.
Gute Sache!

→ zerowastescotland.org.uk

 

goodtogoHave you ever wondered why we don’t take our leftover food home from the restaurant? Why isn’t that the normal thing to do?
Because of that a lot of food is wasted every year…

 

Zero Waste Scotland tries to do something about that:

→ zerowastescotland.org.uk

 

goodtogo

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6. Feb 2022

Müll-Flüsse: Unternehmen müssen endlich in die Verantwortung genommen werden!

Müll-Flüsse: Unternehmen müssen endlich in die Verantwortung genommen werden!
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YouTube-Video "Müll-Flüsse auf dem Balkan: eine unendliche Umweltkatastrophe?" by euronews (deutsch)

In Ländern mit einer schlechteren Müll-Infrastruktur gibt es oft Müll-Flüsse.
Wie im obigen Beitrag auf dem Balkan gelangen durch illegale Mülldeponien Unmengen von Abfall in die Flüsse und im schlimmsten Fall dann auch ins Meer.

Aber auch jede Menge Mikroplastik gelangt aus Kosmetikprodukten und Kleidung ins Abwasser, in die Flüsse, ins Meer und ins Grundwasser…

Es ist eine bereits seit Jahrzehnten andauernde Umweltkatastrophe, für die natürlich niemand vor Ort verantwortlich sein und teuer beseitigen will.

Doch ich frage mich wirklich, warum nicht auch endlich mal die Verpackungsmüll und Mikroplastik produzierenden Unternehmen mit in die Verantwortung genommen werden?!

Ich sehe ständig Produkte, …

  • deren Verpackungen viel zu groß sind für den wenigen Inhalt (Mogelpackungen)
  • die unnötigerweise doppelt und dreifach verpackt sind (Verpackungen in Verpackungen)
  • deren Verpackungen von außen wie Papier oder Pappe aussehen, aber innen dann doch beschichtet sind (schwer recyclebare Verbundverpackungen)
  • die unnötigerweise verpackt sind (wie Obst/Gemüse)
  • die so billig und unfair produziert wurden, dass sie nach kürzester Zeit selbst zu Müll werden
  • die unnötigerweise Mikroplastik enthalten (Waschmittel, Kosmetika)

Ich finde, wenn diese Unternehmen diesen ganzen Müll produzieren (vor allem stört mich der mit Absicht völlig unnötige Müll), dann müssen sie auch dafür zur Verantwortung gezogen werden und sich an der Müllbeseitigung beteiligen.
Vor allem braucht es auch endlich mal Gesetze gegen Mikroplastik.

Man kann sich doch nicht nur die Rosinen rauspicken, Unmengen von Gewinn einfahren und die unbequeme Aufräumarbeit an die Staaten abwälzen!

Was du tun kannst

Achte ganz genau darauf, was du einkaufst!

Mogelpackungen:
Wenn dir eine Mogelverpackung auffällt, kauf dieses Produkt nicht mehr und lass es das entsprechende Unternehmen wissen!

Zero Waste:
Versuche Zero Waste – also verpackungsfrei – einzukaufen, wo es nur geht. Mehrweg statt Einweg.
Nimm dir ein Produkt nach dem anderen vor, nicht alles auf einmal. Und ganz wichtig: Niemand ist perfekt! Wenn es mal nicht klappt mit dem verpackungsfreien Einkauf, dann mach dich nicht gleich fertig.

Meide Mikroplastik:
Mikroplastik ist in vielen Kosmetikprodukten, in Waschmitteln und wird auch durch Waschen von Kunstfaser-Kleidung freigesetzt. Versuche diese Produkte zu meiden.

Auf Qualität achten und reparieren:
Achte auf Reparierbarkeit und darauf, dass du nicht das allerbilligste kaufst. Eine lange Nutzungszeit ist viel besser für die Umwelt, deinen ökologischen Fußabdruck und auf lange Sicht auch besser für deinen Geldbeutel.

Rede darüber:
Erzähle deinen Freunden und Verwandten davon, dass du verpackungsfrei einkaufen willst.
Beteilige dich an Petitionen.
Rede mit lokalen Politikerinnen.

Unterstütze Projekte:
Spende für Projekte, die Müll aus der Natur holen.
Nur einige Beispiele sind The Ocean Cleanup, Mission Erde und Wild Plastic.

→ Der Citarum River in Indonesien
→ Plastik: Der Fluch der Meere
→ Mumbai Beach
→ Plastik in der Karibik
→ Der Rhein ist voll von Mikroplastik
→ Plastik verändert Fische
→ Plastiktüten im Magen
→ Die Tricks der Waschmittel-Industrie
→ Ersticken wir in Billig-Altkleidern?

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